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Empfang im Wiener Rathaus Der Auftakt des Festivals bildete der Empfang im herrlichen, reichlich goldverzierten Wiener Rathaus durch das Bürgermeisteramt mit Dr. Michael Häupl. Die ersten Lieder umrahmten bereits die Begrüssungs- und Grussbotschaften. Die Stimmung der 350 Sänger und der vielen Gäste erreichte einen ersten Höhepunkt. Konzert im Schloss Esterházy Der Haydnsaal des Schlosses Esterházy in Eisenstadt ist berühmt für seine Akustik, hat doch Joseph Haydn selbst seine Vorstellungen dazu hier umgesetzt. Dieser Saal, bekannt auch wegen seines einfachen für das erste Konzert den teilnehmenden Chöre zur Verfügung. Der genaue Ablauf wurde bereits einen Tag zuvor beim Präsidenten- und Chorleitertreffen in den Räumlichkeiten des Wiener Musikgesang-Vereins besprochen. Dort konnten die Anwesenden und Niklaus Gnädinger als Vertreter der SCV sogar das mit Büsten und Pokalen dekorierte Museum des WMGV und originalen Notenblättern „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss besichtigen und bestaunen. Zugegen war auch die Präsidentin des Chorverbandes Österreichs, Dkfm. Annelise Zeh. Ihre Glückwünsche begleiteten die Dirigenten in das bevorstehende Festival. Konzert im Goldenen Saal Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ist immer ein Highlight — selber in diesem ehrwürdigen Saal aufzutreten ist ein Erlebnis erster Güte. Der Basler Liedertafel, unter der Leitung von Konstantin Keiser, wurde dies nun ermöglicht. Sie boten brilliant eine Version des „Muess I denn zum Städtele‘naus“, arrangiert von Mario Ursprung, sowie Schweizer Volkslieder arrangiert von Hugo Dudli. Begleitet hat die Basler Liedertafel die Solothurner Domorganistin Suzanne Z‘Graggen.
Geschlossene Gesellschaft im Restaurant Wahlfisch im Prater Nach dem gelungenen Konzert im Goldenen Saal des Musikvereins trafen sich alle teilnehmenden Chöre im Prater wieder zur Schlacht am kalten und warmen (mit Spanferkel etc.) Buffet. Die Sänger mischten sich untereinander und tauschten ihre Erlebnisse und Erfahrungen aus. Dr. Bernd Menzinger der Basler Liedertafel, Organisator für diese Wienreise., ergriff dann das Mikrofon, um alle Hauptpersonen, die zu diesem Festival beigetragen hatten, auf die Bühne um zu gratulieren, zu danken und Geschenke zu überreichen. Hervorzuheben ist die immense und grossartige Leistung von Josef Laister, alt Präsident WMGV, der die Idee, trotz Rückschlägen, zum grossen Erfolg und zu einem für alle Beteiligten überwältigenden Event führte. Unterstützt wurde er von den Präsidenten Dieter Häusermann, Stuttgarter Liederkanz und Christoph Angst, Basler Liedertafel. Der neue Präsident des WMGV, Wilfried Mandl, hat sich bravourös seine ersten Sporen abverdient.
Schubertmesse im Stephansdom Nochmals 350 Sänger — diesmal aber im Stephansdom bei der Sonntags-Festmesse. Gesungen wurde die Deutsche Messe von Franz Schubert, begleitet von Suzanne Z‘Graggen an der Orgel, dirigiert abwechselnd von allen Dirigenten der verschiedenen Chöre, abgeschlossen mit Beethoven‘s „Die Himmel rühmen“: Erneut ein wahres Erlebnis! Nichts wurde dem Zufall überlassen: Die Messe leitete in souveräner Weise Militärgeneralvikar i.R. Prälat Rudolf Schütz, selbst ein Sangesbruder des Wiener Männergesang-Vereins.
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Und hier die Bilder... |
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