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Sie alle, spiel- und sangesfreudig, halfen mit, im weitgewölbten Raum der Martinskirche am Mitt-wochabend ein üppiges Klanggebäude zu entfalten: die Basler Liedertafel, drei vorzügliche Ge-sangssolisten und das Sinfonieorchester Basel. Zur Wiedergabe gelangten orchesterbegleitete Männerchorkompositionen, was es ja nicht in reichem Masse gibt. Begrüssenswert, solche Werke wieder einmal hören zu können. Die Martinskirche war denn auch bis auf die letzten Plätze besetzt.
Begonnen wurde mit der "Messa Solenne für Männerchor, Soli und Orchester" von Alberto Mazzucato (1813 - 1877) und "O Presul Magne für Tenor, Flöte und Orchester". Dass der einst populäre Tonschöpfer Opern geschrieben hat, verriet von den ersten Takten weg der freiströmende Belcanto. Der Chor und die routinierten, stimmstarken Solisten Martin Hostettler, Tenor, Michele Govi, Bariton, und Michael Pavlu breiteten ihn mit Inbrunst aus.
DIE BASLER LIEDERTAFEL überzeugte mit einem kompakten, dynamisch beweglichen und ausgeglichenen, runden Chorklang. Es war ein emotional packender Lobpreis Gottes, ein Flehen nach Barmherzigkeit und Frieden. Die Motette "O Presul Magne" zauberten ein Flötist und der Tenor Hostettler mitz sublimer Kantabilität in den Raum.
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